Zu meinen liebsten Kindheitserinnerungen gehören unter anderem die Stunden, die ich zusammen mit meiner Mamutschka beim Basteln, Backen und Kochen verbracht habe. Die Saatkörner sind auf fruchtbaren Boden gefallen und gingen während der Schulzeit - wir hatten noch die Schulfächer Hauswirtschaften (Kochen, Backen, Nähen) sowie technisches Werken (u.a. Holzverarbeitung) auf dem Lehrplan stehen - auf. Zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehören Backen und Kochen. Ich kann dabei herrlich abschalten und die Schmerzen zum Teil ausblenden. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass ich eine Vielzahl an Back- und Kochbücher aus aller Herren Länder mein eigen nennen darf. Ich probiere gerne neue Rezepte aus und freue mich, wenn es meiner Familie, Freunden und Gästen gut mundet.

Während meines 18-monatigen Aufenthalt im mittleren Westen der USA, durfte ich eine Vielzahl von leckeren Speisen und Getränken sowie Traditionen kennen lernen. Ganz besonders gut gefiel mir die Tradition, dass das Geburtstagskind - zum Unterschied in Deutschland - nichts für seine Arbeitskollegen mitbringt. Statt dessen bringen die Kollegen jeweils eine ihrer kulinarischen Spezialitäten mit. Was soll ich sagen, an meinem Geburtstag war die Tafel gute 8 Meter lang und hat sich fast gebogen ;-) Eine Spezialität war z. B. der Cheeseball - sowas kannte ich bis zu dem Zeitpunkt überhaupt noch nicht. Das Rezept möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

 

Für einen Cheeseball benötigt ihr folgenden Zutaten - für eine kleine Portion (ca. 4 Personen):

 

2 x Philadelphia Natur

1 x Philadelphia Kräuter

5 - 6 Tropfen flüssiger Rauch (Liquid Smoke - falls im Lebensmittelgeschäft nicht vorrätig, übers Internet bestellen)

1 x Edelschinkenwürfel 

gefriergetrocknete Zwiebeln (Gewürzregal) je nach persönlichem Belieben / ich nehme pro Mischung 1 Handvoll

 

Alle Zutaten mischen und über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen lassen. Ich gebe die Mischung hierzu in eine runde Tupperschüssel, da erhält sie schon die richtige Form. Zum anrichten den Cheeseball auf eine Platte oder Teller stürzen und dazu frisches Baguettebrot oder Cracker reichen.

 

Ich kann schon gar nicht mehr nachvollziehen, zu wie vielen Geburtstagen ich den Cheeseball gemacht habe. Viel Spaß mit dem Rezept.


Ein weiteres Highlight waren die Pancakes die wir Sonntags nach der Kirche bei Shoney's gegessen haben. Sie waren Teil des riesigen Frühstückbuffets. Da die meisten Restaurants und leider auch private Haushalte auf Fertigmischungen zurück greifen, wenn es um Pancakes, Kuchen, etc geht, wollte ich das auf gar keinen Fall. Pancakes kann man mit unseren Pfannekuchen nicht vergleichen. Der Teig ist nicht so flüssig und geht beim backen auf. Also habe ich einige Versuche gestartet und voila - mein eigenes Rezept für Pancakes war geboren.

Pancakes a la Alexandra

 

Zutaten:

3 große Eier - Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen

120 g Mehl

1 gut gehäuften Teelöffel Backpulver oder Natron (dann aber etwas weniger nehmen)

140 ml Milch - ich nehme Sojamilch

Heidelbeeren - frische oder gefrorene

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver oder Natron mischen, Eier trennen, Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Milch zum Mehl geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe verrühren. Eigelbe dazugeben und nochmals verrühen. Eischnee vorsichtig unterheben. Fertig. 

Bei mittlerer Hitze etwas Butter oder Öl in die Pfanne geben. Etwas Teig eingießen, ca. 2 Eßlöffel, und warten bis der Teig Bläschen bekommt. Dann gebe ich die Heidelbeeren drauf. Anschließend Pancake umdrehen und goldgelb backen. Natürlich darf der Ahornsirup nicht fehlen. Dazu reiche ich Obstsalat mit Bananen. Guten Appetit ❤ Viel Spaß mit dem Rezept.

Meine heimatliche Küche - die Badische Küche - ist beeinflusst von den Küchen der angrenzenden Regionen des Elsaß, der Schwaben, der Schweiz und natürlich der vielfältigen Küche Frankreichs. Die Gerichte meiner Kindheit, Jugend und den frühen Jahren als Erwachsene.

 

Eines meiner Lieblingsgerichte ist der Flammenkuchen. Egal ob klassisch, pikant oder süß. Die Zutaten für einen Flammenkuchen habe ich stets im Kühlschrank und Gefrierschrank vorrätig und er ist im hand umdrehen fertig.

Flammenkuchen a la Alexandra
Flammenkuchen a la Alexandra

Für meinen Flammenkuchenteig werden die folgenden Zutaten benötigt:

 

250 g Dinkelvollkornmehl

250 g Mehl für Pizza

1 TL Salz

250 ml lauwarmes Wasser

4 EL Öl

 

1/2 Würfel Frischhefe  

1 TL Zucker

Zubereitung: 

 

Hefe zerbröckeln und zusammen mit dem Zucker in einen Schüttelbecher geben. Schüttel bis sich die Hefe verflüssigt hat. Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben, flüssige Hefe, Öl und lauwarmes Wasser dazugeben und alles mit dem Knethaken so lange kneten, bis sich ein glatter Teig ergibt. Ich verwende dazu meine KitchenAid. Den Teig 1 Stunde an einem warmen Ort, oder im Backofen bei 30°C, gehen lassen. Den Teig nochmals durchkneten und halbieren. Den Backofen auf die höchstmögliche Hitze vorheizen. Bei meinem Backofen sind das 280°C. Das Backblech bleibt dabei im Ofen. Den Teig hauchdünn ausrollen und auf Backpapier legen.

 

Belag:

1 Becher Crème fraiche und

1 Becher Saure Sahne mischen, mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Den Teig mit der Mischung bestreichen und nach Belieben mit Zwiebeln, Schinkenwürfel und Käse (je nach Belieben Handkäse, Emmentaler, Bavaria Blue, Bergkäse) belegen. Das heiße Backblech aus dem Ofen holen und das Backpapier mit dem Flammenkuchen vorsichtig auf das Blech legen. Anschließend den Flammenkuchen auf der mittleren Schiene für ca. 6 bis 8 Minuten knusprig backen.  Guten Appetit ❤ und viel Spaß mit dem Rezept.

Was dem Italiener seine Spaghetti, sind dem Schwaben seine Spätzle...ein Grundnahrungsmittel. Auch wir Badener lieben Spätzle, egal ob zur Gemüsesuppe, Tomatensoße und natürlich die klassischen Käsespätzle. Das folgende Rezept reicht uns für 3 Personen, denn es gibt zu den Käsespätzle immer noch einen Salat dazu.

Käsespätzle mit grünem Salat
Käsespätzle mit grünem Salat

Mein Grundrezept für Spätzle:

 

400g Spätzlemehl 

5 Eier

1 Teelöffel Salz

100 - 200ml Wasser

 

Alle Zutaten gut vermischen und anschließend den Teig schlagen, bis er Blasen wirft. 30 Minuten ruhen lassen. 

Einen großen Topf mit reichlich heißem Wasser und 2 Teelöffel Salz zum kochen bringen. Den Spätzleteig portionsweise auf die Spätzleria oder ein Spätzlebrett geben und Spätzle

ins Wasser schaben. Sie sind fertig, sobald sie oben schwimmen. 

 

2 - 3 Zwiebeln in feine Streifen schneiden und in Butter goldgelb andünsten. 

250g geriebener Käse, z.B. höhlengereifter Gruyere, Appenzeller oder einen anderen kräftig würzigen Käse. 

 

Die fertigen Spätzle in eine gut gebutterte Auflaufform geben, schichtweise angefangen mit den Spätzle, dann Zwiebeln und Käse und wieder Spätzle. Zum Schluß eine gute Schicht Käse oben drauf und bei 200°C ca 15 - 20 Minuten im Backofen überbacken. Wir reichen dazu einen grünen Salat. Guten Appetit und viel Spaß beim nachkochen.

Wir lieben Lachs in den unterschiedlichsten Formen und Zubereitungsarten. Natürlich erinnert uns der Lachs auch immer wieder an unsere Reisen durch den Westen Canada's. Die Zutaten unseres Lieblingsrezeptes kommen zum Teil auch aus Canada. Aber seht selbst. Wir sind gespannt, ob euch dieses Rezept gefällt.

Marinierter Lachs
Marinierter Lachs

Für unseren marinierten Lachs mit Reis und Sauce benötigt ihr:

 

600 - 800g Lachs - fangfrisch, aus der Fischtheke eures Lebensmittelgeschäftes oder gefroren

 

Für die Marinade:

100ml Ahornsirup (canadischer)

40ml Sesamöl 

1 EL Senf extrascharf

1 EL Fischgewürz eurer Wahl

1 EL frisch gemahlener bunter Pfeffer 

1 EL Dill falls vorhanden frischer Dill fein gehackt, ansonsten getrockneter

 

Alle Zutaten der Marinade mischen. Den Lachs mit der Marinade übergießen und im Kühlschrank 6 - 8 Stunden, oder über Nacht, ziehen lassen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Lachs in eine Auflaufform geben und ca. 15 Minuten garen. Dazu passt Reis, Fischsauce mit Dill und natürlich ein Salat. Viel Spaß mit dem Rezept und Guten Appetit ❤

Für meinen Pfunds-/Kilotopf werden folgende Zutaten benötigt:

 

1 kg Rindergulasch 

1 kg Putengulasch

1 kg Hackfleisch gemischt

1 kg Schweinelende - in Stücke geschnitten

1 kg Schäufele / Kassler - in Stücke geschnitten

1 - 2 kg Zwiebeln gewürfelt - wer den Geschmack von Zwiebeln nicht mag, kann sie auch weg lassen

3 - 4 Zehen Knoblauch

500 g Speckwürfel

3 - 4 Flaschen Barbecues Sauce (Heinz) oder alternativ Schaschlik- oder Zigeuner Sauce, 4 Dosen Tomaten stückig, 2 Dosen Tomaten püriert mit Kräuter, 2 Gläser a 500 ml Rinder-Fond, 2 Schiffchen Sahne Schmelzkäse. Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Paprikapulver geräuchert, evtl Chiliflocken.

 

Zubereitung:

Fleisch anbraten, Knoblauch und Zwiebeln dazu geben und weiter braten. Topf vom Herd nehmen. Wunschsauce dazugeben und 2 - 3 Stunden ziehen lassen. Tomatensauce (stückig) und Rinder Fond dazu geben und den Topf in den auf 220°C vorgeheizten Backofen geben. Nach 1 1/2 Stunden das ganze umrühren und die restliche Tomatensauce püriert mit Kräutern und den Schmelzkäse, sowie die Gewürze, dazu geben. Sollte der Pfundstopf zu dick sein, einfach Tomatensauce und Rinder Fond

nachgießen. Nach 3 Stunden im Backofen abschmecken und ggf nachwürzen. Dazu schmeckt frisches Baguette. Guten Appetit ❤ und viel Spaß mit dem Rezept.

Ein kleiner Tipp: Der Pfundstopf schmeckt nach dem 2. aufwärmen und nachdem er eine Nacht durchgezogen ist am Besten. Dafür einfach die Temperatur vom Backofen nach eine der Garzeit ausstellen und den Topf im geschlossenen Backofen über Nacht auskühlen lassen. Man kann den Pfundstopf auch super gut portionsweise einfrieren und dann bei Bedarf die Portionen, die man benötigt, ausfrieren. Wir nehmen uns immer eine Portion eingeforen mit, wenn wir mit dem Paulamobil unterwegs sind. Es gibt doch nichts schöneres, nach einem schönen Tag draußen an der frischen Luft, gleich etwas köstliches fürs Abendessen zu haben.

Jeder hat ihn zumindest schon einmal probiert. Die einen lieben ihn und die anderen nicht. Ich meine den Zwiebelkuchen. Der Inbegriff für den Herbst. Wenn die Weinlese bei uns beendet wurde und die letzten Trauben in unserer Presse ausgepresst wurden, dann gab es bei uns immer Zwiebelkuchen mit dem neuen Süssen = frisch gepresster Traubensaft. Für mich eine sehr schöne Kindheitserinnerung. Unser Familienrezept benötigt etwas mehr arbeit. Daher hier mal ein Rezept für Zwiebelkuchen, wenn es mal schnell gehen soll, z.B. wenn ganz überraschend Besuch kommt.

Für den schnellen Zwiebelkuchen benötigt ihr: 
 
6 mittelgrosse Zwiebeln mit einem Messer klein schneiden 
250 g gewürfelter Speck - in einer Pfanne glasig anbraten
1 Becher Schmand
1 Päckchen geriebener Käse
2 Eier
200 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Salz, Pfeffer, Kümmel nach Belieben
Alle Zutaten in einer Rührschüssel mischen und in eine gefettete Auflauf- oder Kuchenform geben. Den Backofen auf 200 °C vorheizen und den Zwiebelkuchen bei 180°C ca 45 Minuten goldgelb backen. Dazu schmeckt neuer Süsser. Viel Spass beim Backen und dem anschliessenden Verzehr.

Grüner Salat, Tomatensalat, Kartoffelsalat, Reis- oder Nudelsalat...irgendwann wird es etwas langweilig. Wir lieben Salat und deshalb wird immer mal wieder etwas neues ausprobiert. Einer unserer Lieblingssalate ist der griechische Salat - nach eigener Kreation.

Griechischer Salat
Griechischer Salat

Für meinen griechischen Salat benötigst Du die folgenden Zutaten.

 

Für die Salat Sauce

2 EL Rotweinessig

4 EL Olivenöl - natives

1/2 EL Zitronensaft (wer es mag)

2 Knoblauchzehen gepresst

Salz und Pfeffer frisch gemahlen

      

1 Gurke - geschält, in Scheiben und diese vierteln

500 g Rispentomaten, oder Kirschtomaten - vierteln bzw. halbieren 

1 gelbe und 1 rote Paprika - in Streifen

200 g schwarze Oliven - ganz oder in Scheiben

400 g Fetakäse - in Würfeln / Wir nehmen den von Patros mit Hirtenkräutern...hmmm lecker.

 

Alles gut vermischen und im Kühlschrank 2 - 4 Stunden ziehen lassen. Guten Appetit ❤ und viel Spaß mit dem Rezept.

Wer kennt es nicht, im Garten spießt alles gleichzeitig und Du hast eine Zucchinischwemme. Zucchini mit Hackfleisch gefüllt und überbacken, Zucchini mit Tomaten in der Pfanne mit Reis, Zucchinisupper und so weiter. Irgendwann wird es doch langweilig, die Zucchini immer wieder auf die gleiche Art und Weise zuzubereiten. Eine Freundin hat einen Zucchinisalat gemacht, der uns sehr gut geschmeckt hat. Nur die Zubereitungsart war mir zu kompliziert und hat zu lange gedauert. In Anlehnung an ihr Rezept, habe ich die Zubereitungsart/Dauer vereinfacht, sowie die Marinade etwas geändert, denn wir Camper wollen ja nicht ewig in der Küche stehen. Bin ja mal gespannt, wer von euch das Rezept mal ausprobieren wird.

Zucchini Salat
Zucchini Salat

Für den Zucchinisalat benötigst Du folgende Zutaten:

 

Marinade

10 Eßlöffel Olivenöl, bei Bedarf etwas mehr

2 - 3 Knoblauchzehen, gepresst 

mit Salz, Pfeffer, gekörnte Brühe eurer Wahl mischen und abschmecken - darf gerne etwas überwürzt schmecken.

 

1 kg mittlere Zucchini - in dünne Scheiben hobeln

Marinade darüber gießen und alles gut mit den Händen durchmischen, damit jede Scheibe etwas Marinade abbekommt. Backofen auf 200°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Die Zucchinischeiben aufs Backpapier geben und gut verteilen und für ca 8 - 10 Minuten in den Backofen durchziehen lassen. Die fertigen Zucchinischeiben in eine Schüssel geben, um sie etwas abkühlen zu lassen.

400 - 500 g Schafskäse zerbröckeln

1/2 Glas getrocknete Tomaten klein schneiden und mit dem Schafskäse mischen

Alles zu den Zucchinischeiben in die Schüssel geben und gut vermischen.

Schmeckt gleich super...am nächsten Tag noch besser. Guten Appetit ❤ und viel Spaß beim nachkochen.

Wir lieben Äpfel. Und natürlich auch Apfelkuchen. Es gibt so viele verschiedene Rezepte für Apfelkuchen. Wenn wir Besuch bekommen, dann mache ich gerne den russischen Apfelkuchen. Er ist super saftig und schmeckt aufgrund des Zimts leicht nach Weihnachten. Trotzdem gibt es ihn bei uns auch im Hochsommer.

Für den Russischer Apfelkuchen benötigst Du folgende Zutaten:

 

250 g Butter

250 g Zucker

4 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

200 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Esslöffel Zimt

1 Esslöffel Kakao

200 g Haselnüsse gemahlen

6 mittlere Äpfel

3 Esslöffel Rum (Cognac oder Rumtopf)

Äpfel fein hobeln oder klein schneiden, mit Rum übergießen und zugedeckt ziehen lassen.

Aus den restlichen Zutaten einen Rührteig herstellen und zuletzt die Äpfel unterrühren. 

Den Backofen auf 200 °C vorheizen und den Kuchen bei 180°C ca 50 - 60 Minuten backen. 

Viel Spaß mit dem Rezept und guten Appetit.

Ich probiere gerne neue Rezept aus. Vor allem, wenn wir bei Freunden eingeladen werden. Da sind dann viele Esser und wir können probieren, ohne die riesen Mengen verspeisen zu müssen ;-) Eines dieser Versuche endete mit dem Schwarzwälder Trifle, denn wer hat schon immer Zeit eine Schwarzwälder Kirschtorte zu zaubern.

Schwarzwälder Trifle à la Alexandra

(mit Lebkuchen für die Weihnachtszeit/alternativ mit Schokotortenboden)

 

Zutaten für 8 Portionen

 

800 g Sauerkirschen (entsteint aus dem Glas)

evtl. ca. 50 ml Apfelsaft oder roter Traubensaft

3 Blatt rote Gelatine (alternativ kann auch Stärkemehl verwendet werden)

125 g brauner Zucker

5 EL Kirschwasser (wenn Kinder mitessen, das Kirschwasser entsprechend weglassen)

½ Vanilleschote

300 g Lebkuchen

75 ml Orangensaft (frischgepresst)

500 g Schlagsahne

2 Pck. Bourbon-Vanillezucker

100 g Schokoraspel

 

Für das Kompott Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen, Saft dabei auffangen. Kirschsaft mit Apfel- oder Traubensaft auf 400 ml auffüllen. Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, mit Kirschwasser ablöschen. Saft und Vanilleschote zugeben, 3 Minuten kochen. Kirschen zugeben, 2 Minuten kochen, vom Herd nehmen.

 

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Gelatine ausdrücken, ins Kompott geben und darin glatt rühren, Vanilleschote entfernen. Kompott 2 Stunden kalt stellen.

Alternative: Wer keine Gelatine mag, kann statt dessen Stärkemehl nehmen. ca. 2 – 3 Esslöffel mit Saft vermischen und ins Kompott, unter Rühren aufkochen bis das Kompott eingedickt ist und dann 2 Stunden kalt stellen.

 

Lebkuchen 2 cm gross würfeln, in eine Schüssel geben, mit dem Orangensaft beträufeln. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen.

 

Lebkuchen, Kirschen und Sahne in eine Schüssel oder 8 Gläser schichten. Mit den Lebkuchen beginnen, dann Schokoraspel und Kompott einfüllen und mit der Sahneschicht enden. Mindestens 3 Stunden kalt stellen.

 

Zum Servieren nach Belieben mit geriebener Schokolade, Kakaopulver oder Schokoraspel bestreuen.

 

Das Trifle ist immer zuerst alle. Viel Spaß mit dem Rezept. Bin gespannt, was ihr zu berichten habt.

Ich liebe Kuchen und selbstverständlich wird immer mal wieder was neues ausprobiert. Meine KitchenAid könnte euch da so einiges erzählen. Einer der ersten Kuchen im Paulamobil war mein Zitronen-Heidelbeer-Kuchen. Er kam super an und wird nun des öfteren gebacken. Alternativ kann man die Heidelbeeren auch gegen Johannisbeeren austauschen.

Für meinen Zitronen-Heidelbeer-Kuchen benötigst Du die folgenden Zutaten:
2 Eier (M)
200g  Zucker
250g Joghurt
60ml Sonnenblumen- oder Rapsöl 
1 Päckchen Vanillezucker 
1 Brise Salz
260g Mehl
2 Teelöffel Backpulver                                                                                     
Saft und Schale einer Zitrone oder alternativ 1 Päckchen Zitronenschal und 2 Esslöffel Zitronensaft aus der Flasche 
Alle Zutaten mischen. 
1/2 Esslöffel Speisestärke oder Mehl
1 Esslöffel Zitronensaft mit den
450g Heidelbeeren frische - alternativ gefrorene, diese auftauen und gut abtropfen lassen - mischen. 
 
Teig in eine gefettete Kuchenform geben und die Heidelbeeren oben drauf. Ofen auf 200°C vorheizen.
Den Kuchen bei 190°C ca 45 - 50 Minuten backen. Kuchen ist fertig, wenn nix am Zahnstocher hängen bleibt. 
Guten Appetit und viel Spaß mit dem Rezept.
Viel Spaß mit diesem Rezept ❤

Wie ihr ja schon wisst, war ich für 18 Monate in den USA. Da lernt man ja so mache Kuriosität an Kuchen, Törtchen, Cupcakes, etc. kennen. Ich konnte so mancher Versuchung widerstehen. Wenn ich jedoch in einer Shoppingmall den Duft von frisch gebackenen Cinnamonrolls in die Nase bekam, dann gab es für mich kein Halten mehr. So frisch aus dem Backofen, schön warm und frisch mit Guss und dann dazu ein Glas eiskalte Milch - für mich ein Stückchen vom Himmel. Es sollten jedoch einge Jahre vergehen, bevor mir mein Zimtschnecken-Rezept in die Hände fiel.

Zimtschnecken
Zimtschnecken

Für meine Zimtschnecken benötigst Du die folgenden Zutaten: 

 

250 ml lauwarme Milch
80 g Butter - flüssig
80 g Zucker
1 Würfel Hefe - mit 1 Eßlöffel Zucker verflüssigen
500 g Mehl
Füllung:
100 g Zucker,
1 Eßl Zimt
100 g Butter - weich
Zubereitung:
Mehl, Hefe, Milch, Zucker und Butter zu einem glatten Teig verkneten und ca. 60 Minuten gehen lassen. Teig nochmals durchkneten und ein weiteres mal gehen lassen - ca. 30 Minuten. Anschließend den Teig ein weiteres mal durchkneten und dann zu einem Viereck ausrollen. Den Teig schön dünn ausrollen. Die weiche Butter auf den ausgerollten Teig streichen. Zucker und Zimt mischen und gleichmässig auf den Teig streuen. Den Teig einrollen und in ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden. Mit etwas Abstand zueinander auf ein Backblech legen. Weitere 20 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Zimtschnecken bei 175°C ca 15 - 20 Minuten backen bis sie schön goldgelb sind. 
Da wir im Paulamobil einen Backofen haben, gibt es bei vielen Gelegenheiten frische Zimtschnecken. Die Zimtschnecken können aber auch im Omnia super gut gebacken werden. Dafür den Omnia gut mit Butter ausstreichen und die Zimtschnecken etwas auseinander in die Form setzen. 20 Minuten gehen lassen. Danach den Omnia auf den Gasherd stellen und 5 Minuten auf höchster Stufe und dann ca 15 - 20 Minuten auf niedrigster Stufe backen.
Viel Spaß mit dem Rezept wünscht euch euer Zimtschneckchen Alexandra

Als meine Mamutschka mal in Oberstorf zur Reha war, habe ich sie für ein verlängertes Wochenende besucht. Wir haben dabei in alten Erinnerungen geschwelgt. An einem Tag sind wir ins Kleinwalsertal gefahren. Nach einem schönen Spaziergang im Schnee sind wir in einem Hotel, in dem wir bei den Vorbesitzern mal einen schönen Urlaub verbracht hatten, eingekehr um uns aufzuwärmen. Auf der Karte stand bei den Heissgetränken unter anderem heiße Schokolade mit Zimtlikör. Das hörte sich gut an, also haben wir uns das auch bestellt. Was kann ich sagen, ein Schluck und wir waren begeistert. Das Rezept haben wir nicht bekommen, aber dafür war meine Neugierde geweckt. Nach einigem hin und her probieren hat es dann geklappt und unser eigenes Rezept für Zimtlikör war geboren.

Für den Zimtlikör à la Alexandra benötigst Du folgende Zutaten:

1 Liter Chantré oder Dujardin - oder ein Weinbrand der euch gut schmeckt

Saft und Fruchtfleisch von einer Orange

1 - 2 Packungen - Krümelkandiszucker (dann löst er sich besser auf)

5 Stangen Zimt

Alles in eine grosse Flasche geben, an einen dunklen Ort stellen und täglich schütteln. Sollte mindestens 8 Wochen ziehen.

Wir haben festgestellt, dass er mit jedem Monat länger ziehen besser wird. Eine Charge haben wir 2 Jahre ziehen lassen...hmmm lecker. 

Eine weitere Variante ist statt Weinbrand Rum zu nehmen. Diesen haben wir 6 Jahre ziehen lassen.

Zimtlikör schmeckt wunderbar in Kaffee, Tee und heisser Schokolade.

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